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Martin Vollmer
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Von Null auf 1000 in 0,2 Sekunden

GUS-OS Framework besteht Lasttest mit 1000 Concurrent Usern


Die Architektur hinter der GUS-OS Suite, dem ERP-Komplettsystem für die Prozessindustrie, steht für äußerste Performance. Das bestätigt jetzt ein Lasttest mit 1000 Concurrent Usern, der im Microsoft Technology Center vorgenommen wurde. Ziel war es, für einen internationalen Logistikkunden das Leistungsverhalten des Moduls Finance auch bei einer hohen Anzahl von Transaktionen bei rund 1000 Anwendern zu überprüfen. Als Datenbank wurde Microsofts SQL Server 2012 verwendet.

 

„Das Ergebnis ist äußerst befriedigend“, freut sich Rolf Eckertz, Chief Technology Officer der GUS Group. „Mit 0,2 Sekunden Antwortzeit bei Volllast zeigt sich die Belastbarkeit des Systems eindrucksvoll.“ Orientiert am „Quasistandard“ SAP FI Benchmark wurden 1000 gleichzeitige Anwender simuliert, die Buchungen erfassen und beauskunften. Dabei war auch die Ramp-Up-Phase – also das Hochfahren auf 1000 User – mit 0,37 Sekunden außerordentlich beeindruckend.

 

„In dieser komplexen Aufgabenstellung hat uns Microsoft hervorragend unterstützt“, lobt GUS-Vorstand Rolf Eckertz den Partner. Erstmals wurde bei diesem Lasttest Tomcat-Clusterung genutzt, die erheblich zur exzellenten Performance beigetragen hat. In enger Abstimmung mit Microsoft wurden Features des SQL Servers 2012 genutzt, die weitere Leistungsverbesserungen brachten: So wurde erstmals das Always-On-Konzept von Microsoft genutzt. Im laufenden Betrieb werden die Daten gespiegelt, um sie während der produktiven Nutzung im Active Secondary zur Auswertung und Analyse oder auch zum Backup zu nutzen. Dadurch wird der operative Betrieb nicht gestört.

 

Getestet wurde darüber hinaus die parallele Verarbeitung von bis zu 250 Mandanten. Dies wurde möglich durch Partitionierung als Feature von SQL Server 2012. Mit diesem Feature können Mandantendaten einzeln gesichert und wieder hergestellt werden. „Auch dies ist eine Herausforderung, der wir uns bei internationalen Kunden immer häufiger gegenüber sehen – der Lasttest hat aber bewiesen, dass wir das können.“


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