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„Standard plus X“
Kundenindividuelle Datenbankerweiterung mit XML

Flexiblere Möglichkeiten zur kundenindividuellen Anpassung ihres GUS-OS Leistungsspektrums hat die Kölner GUS Group jetzt durch die Erweiterung ihrer SQL-Datenbank mit Hilfe von XML erreicht. Während Kunden beispielsweise zum Abbild ihres Artikelstamms in Projekten bisher Datenbankerweiterungen über den Standard hinaus gefordert haben und damit eine kontinuierliche Konsolidierung der Datenbank notwendig machten, können individuelle Datenbankerweiterungen jetzt mit Hilfe von XML-Erweiterungen standardnah und individuell erfolgen.
Danach werden notwendige Zusatzfelder im XML-String hinterlegt und über einen generierten SQL-View an die Oberfläche gebracht. Für den Anwender ist es dabei nicht zu erkennen, ob über die JSP-Oberfläche von GUS-OS ein Standard-Datenfeld der SQL-Datenbank oder ein XML-Tag der Erweiterung bedient wird. Damit bleibt die individualisierte Lösung standardnah und releasefähig, ohne dass auf Flexibilität verzichtet werden muss.
Gesichert ist mit dieser „Datenbankerweiterung ohne Datenbankerweiterung“ auch die Beweisbarkeit von Managementdaten durch Drill Downs. Im XML-String sind beispielsweise im Rahmen einer Kalkulation (Deckungsbeitragsrechnung) sowohl die Analysewerte als auch die Auswertungsdaten sowie die historischen Detaildaten enthalten. Damit ist die gesetzlich geforderte Revisionssicherheit gewährleistet. Mehr noch: Auf der Basis dieser XML-Daten lässt sich mit OSGrid, der XML-String in eine Tabellendarstellung auf der JSP-Oberfläche mit frei wählbaren Spalten umwandeln. Auch hier ist für den Anwender nicht zu erkennen, ob sich die ausgewerteten Daten sowie die Analyseergebnisse in der nativen SQL-Datenbank oder in der individuellen XML-Erweiterung befinden.
Die GUS Group, die sich mit ihrem GUS-OS Leistungsspektrum auf Anforderungen der Prozessindustrie mit den Branchen Pharma, Chemie, Food sowie Logistik konzentriert und hier eine große Bandbreite an Unternehmenslösungen – von ERP über CRM, Finance, Qualitätsmanagement bis zum Dokumentenmanagement und Business Intelligence – bereit hält, wird diese flexible Lösung der „Datenbankerweiterung ohne Datenbankerweiterung“ mit Hilfe von XML in allen Lösungen der GUS-OS Architektur bereitstellen. Damit werden nicht nur künftige kundenindividuelle Erweiterungen erleichtert. Auch die Folgekosten bei Releasewechsel und Wartung sowie im Falle von Nachfolgeprojekten und den damit verbundenen Erweiterungen sinken signifikant. „Standard plus XML“ wird damit zum standardisierten Architekturbestandteil des GUS-OS Leistungsspektrums.
(eNEWS 06/09, 04.05.2009, Bild: gettyimages)


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